Webseiten und das damit verbundene Internet. Kaum eine andere Entwicklung hat unseren Alltag in den letzten Jahren mehr verändert. Es hat sich ein Wandel vollzogen, der zuvor nicht denkbar schien. Wenn Sie sich eventuell eine Webseite erstellen lassen wollen. Oder es in naher Zukunft planen. Dann sind Sie hier auf jeden Fall richtig.

Die Nutzer von Webseiten kommen aus nahezu allen Altersgruppen und Gesellschaftsschichten. Und das Aufkommen der Smartphones beschleunigte die Entwicklung noch weiter. Es gibt kaum jemand, der keine Webseiten besucht. Ferner das Internet nicht per Mobile App nutzt. App steht übrigens für das englische Application. Demzufolge ist damit eine Anwendungssoftware für mobile Endgeräte gemeint.

Stellen Sie sich einmal folgendes vor: Sie ziehen in eine andere Stadt. Beispielsweise dienstlich. Also nur kurzzeitig. Ihnen ist nicht Wohl und Sie brauchen eine Apotheke. Doch sie kennen die Umgebung nicht und Sie sind nicht in der Stimmung, jemanden zu fragen.

Was passiert jetzt? Sie nehmen Ihr Telefon aus Ihrer Tasche und suchen nach einer Apotheke. Ganz automatisch und völlig selbstverständlich. Sie sehen sich auf google die Suchergebnisse an. Indessen ist es schon spät. Dann erfahren Sie auf der jeweiligen Webseite zusätzlich, welche Notapotheke geöffnet hat. Infolgedessen nutzen Sie google maps und lassen sich direkt zur Apotheke navigieren.

Warum schreibe ich Ihnen das? Das Beispiel soll Ihnen etwas verdeutlichen. Und zwar wie sehr das Internet und die damit übertragenen Webseiten ein normaler Teil unseres Lebens geworden sind. Daher spielt es auch keine Rolle, welche Produkte oder Dienstleitungen Sie anbieten. Wollen Sie gefunden werden? Wollen Sie Ihre Produkte oder Dienstleitungen an den Mann beziehungsweise an die Frau bringen? Dann sollten Sie sich eine Webseite erstellen lassen und dafür sorgen, dass Sie auch gefunden werden.

 

Wie entstand das World Wide Web eigentlich?

Wie so oft, aus einem Problem heraus.

Als Begründer des World Wide Web gilt der britische Physiker und Informatiker Sir Timothy John Berners-Lee. Er arbeitete zu seiner Zeit im europäischen Kernforschungszentrum CERN.

Das Problem war, dass sich die Laboratorien sowohl auf französischem als auch auf schweizerischem Gebiet befinden. Die Länder aber unterschiedliche Netzwerk-Infrastrukturen aufwiesen. Das erschwerte die Arbeit der Forscher sehr.

Am 12. März 1989 war es dann soweit. Berners-Lee schlug seinem Arbeitgeber ein Projekt vor. Es sollte den Austausch sowie die Aktualisierung von Informationen zwischen den Wissenschaftlern vereinfachen. Es beruhte auf dem Prinzip des Hypertextes.

Gemeinsam mit Robert Cailliau veröffentlichte er 1990 das Konzept für ein weltweites Hypertext-Projekt. In der Folgezeit entwickelte Berners-Lee dann die entsprechende Hypertext-Auszeichnungssprache (HTML), das Transferprotokoll (HTTP), die URL (Uniform Resource Locator), einen Browser und den nötigen Server.

 

Die erste Webseite

Nachdem Berners-Lee alle Voraussetzungen geschaffen hatte, war es soweit.

Es sollte der 20. Dezember 1990 sein. Berners-Lee stellte die aller erste Website der Welt online. Das war die Geburtsstunde des World Wide Web, wie wir es heute kennen. Und so sah sie aus.

Die erste Webseite

Ein Screenshot der weltweit ersten Webseite.

 

Zum 20. Jahrestag hatte das CERN die erste Webseite der Welt wieder online gestellt. Sie ist unter folgendem Link erreichbar: Die erste Webseite des World Wide Web

 

Webseite anzeigen lassen. Was brauchen Sie?

Zum Betrachten von Webseiten brauchen Sie zunächst die geeignete Hardware und Software.

Auf der Hardware-Seite das informationsverarbeitende System mit einem Ein- und Ausgabegerät. Das System kann ein PC, Tablet, Smartphone oder auch ein Fernseher sein. Mit immer mehr Endgeräten kann man heute Webseiten aufrufen.

Das Eingabegerät ist die Tastatur, der Touchscreen oder die Fernbedienung beim TV-Gerät. Ausgabegeräte sind alle Arten von Displays, die Ihnen schlussendlich die Webseite anzeigen.

Kommen wir zur Software-Seite. Natürlich muss auf dem Gerät ein Betriebssystem installiert sein. Für dieses Betriebssystem muss ein entsprechender Browser existieren. Der Browser ist nichts anderes als ein Programm. Der Browser interpretiert die über das Internet aufgerufen Daten und stellt die Webseite grafisch und funktionell dar.

 

Wie funktioniert das Anzeigen einer Webseite?

Eine Webseite ist in ihrer einfachsten Form ein in HTML geschriebenes Dokument. HTML ist die Abkürzung für Hypertext Markup Language. Es ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung digitaler Inhalte wie Texte, Bilder und Hyperlinks.

Der in der Auszeichnungssprache geschriebene Text wird auch Quelltext genannt. Diesen können Sie sich anzeigen lassen, in dem Sie einen rechten Mausklick auf die Webseite machen und im Kontextmenü auf „Quelltext anzeigen“ gehen.

 Quelltext

So sieht der Quelltext eines HTML-Dokuments aus

 

Das HTML-Dokument liegt entweder Lokal auf Ihrem System oder auf einem entfernten Server, wird vom Browser geöffnet und gelesen. Das Ergebnis wird Ihnen dann als Webseite angezeigt.

 

Webseite betreiben – was Sie dazu brauchen.

Die Domain

Domain (engl. für Bereich) ist ein Teilbereich des Domain Name System (DNS). Die Domain ist Ihre Internetadresse. Sie ist ein weltweit einmaliger Name und kann unter Berücksichtigung bestimmter Voraussetzungen von Ihnen frei gewählt werden. Ihre Domain verweist über Nameserver auf die IP-Adresse des Servers, worauf letztendlich die Dateien Ihrer Webseite liegen.

Server & Webspace 

Der Server (engl. für Diener) war bei Sir Timothy John Berners-Lee ein einfacher Rechner. Prozessor, Arbeitsspeicher und eine Festplatte. Dieser grundlegenden Aufbau ist bis heute unverändert. Nur das sich die technischen Komponenten und die Dimensionen erheblich Entwickelt haben. Ganze Server-Farmen mit unfassbarer Speicherkapazität sind weltweit verteilt.

Möchten Sie eine Webseite betreiben, dann müssen Sie sich aber nicht gleich einen Server mieten. Für die meisten Webseiten genügt ein Webspace. Der Webspace ist ein für Sie bereitgestellter Teil des Servers. Je nach Angebot sind hier bereits eine oder mehrere Domains und E-Mail-Adressen enthalten.

 

Webseiten-Systeme gibt es?

 

Homepage-Baukasten oder Website-Builder

Mittlerweile existieren sie schon ein paar Jahre. DIY-Homepage-Baukästen gibt von kostenlos bis teuer. Der große Vorteil ist die leichte Bedienung. Im Grunde kann jeder einen Homepage-Baukasten bedienen und in kurzer Zeit eine eigene Webseite erstellen.

Die einfache Bedienung ist aber gleichzeitig der Grund dafür, dass man auf die technischen Vorgaben angewiesen ist. Möchte Sie eine bestimmte Funktion auf Ihrer Webseite, dann muss der Anbieter des Homepage-Baukastens diese zur Verfügung stellen. Erweiterte Funktionen werden über Apps zur Verfügung gestellt. Ist diese aber nicht vorhanden, dann gibt es keine Chance sie nachzurüsten.

Homepage-Baukästen bieten mittlerweile auch unzählige Templates zur Gestaltung der eigenen Webseite. Möchten Sie daran aber Modifizierungen vornehmen, dann ist das nicht möglich. Sie können die Templates nur in den vorgegeben Bereichen ändern. Viel Spielraum, um etwas eigenes zu erschaffen, ist nicht vorhanden.

 

Statische Webseite mit HTML

Die einfachste Form der einer Webseite kennen Sie bereits. Ein HTML-Dokument.

Statische Webseite mit HTML und CSS

Die nächste Form ist eine Webseite, bei der der Inhalt vom Aussehen getrennt ist. Dazu wird neben dem HTML-Dokument eine weitere Datei angelegt, in der die Gestaltungsanweisungen stehen.

Die Gestaltungsanweisungen erfolgen über CSS. Ausgeschrieben Cascading Style Sheets. Eine Stylsheet-Sprache die dem Inhalt sagt, wie dieser dargestellt werden soll.

Am Beispiel einer einfachen Überschrift: Im HTML-Dokument steht nur der Text der Überschrift. In der CSS-Datei stehen dann die Anweisungen für Schriftart, Farbe, Größe usw.. Das ist ein entsprechendes Projekt für Webseite für Exquisit Catering.

 PHP ist eine Open Source-Skriptsprache

Dynamische Webseite mit PHP

PHP (ursprünglich Personal Home Page Tools) ist eine Skriptsprache. Sie wird zur Erstellung von dynamischen Webseiten verwendet und ermöglicht die Anbindung an Datenbanken. Der Unterschied zu statischen HTML-Seiten besteht darin, dass der PHP-Code vom Server verarbeitet wird.

Erst die Ausgabe eines PHP-Interpreters, der sich auf dem Webserver befindet, wird an den Browser geschickt. Wenn Sie sich für die genaue Funktionsweise des PHP-Interpreters interessieren, dann finden Sie hier den entsprechenden Artikel auf Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Interpreter

Statische Webseiten benötigten bislang keine besonderen Anforderungen an den Webspace bzw. an den Server. Nicht so bei Webseiten mit PHP. Damit Ihre Webseiten mit PHP beim Betrachter auch angezeigt werden kann, muss PHP auf dem Server installiert sein. Aber die meisten der heute angebotenen Webspace-Optionen beinhalten bereits PHP.

Content-Management-System

Einfach gesagt ist ein Content-Management-System (CMS) ein Redaktionssystem. Mit dessen Hilfe können Sie ohne Fachkenntnisse die Inhalte einer Webseite selber verwalten. Content-Management-Systeme sind in der Regel mit PHP und Datenbankanbindung aufgebaut. Das bedeutet, dass PHP und darüber hinaus auch eine Datenbank wie MySQL zur Verfügung stehen müssen.

Es gibt ein Frontend und ein Backend. Das Backend ist für die Verwaltung der Inhalte und nur für die Besitzer oder Redakteure der Webseite zugänglich. Das Frontend ist der Bereich, der für alle als Webseite sichtbar ist.

Aktuelle CMS ermöglichen das Editieren der Webseite direkt über das Frontend. Was die Bearbeitung der Inhalte deutlich einfacher und schneller macht.

Hier ein Beispiel aus meinen Projekten: Webseite mit Content-Management-System

Flat-File-Content-Management-System

Bei einem Flat-File-Content-Management-System (Flat-File-CMS) werden die Textinhalte in Dateien gespeichert. Daher kommt dieses System ohne Datenbank aus. File-basierte Systeme sind in der Regel sehr schnell. Bei mehreren Benutzern einer Webseite, einer Shop-Erweiterung oder anderen speziellen Feature-Wünschen würde ich nicht auf ein Flat-File-System zurückgreifen. Durch die relativ kleine Nutzergruppe geht die Entwicklung von Erweiterungen für diese Systeme recht langsam voran. Die herkömmlichen CMS bieten hingegen einen großen Pool an Themes und Plug-ins.

 

Welche Content-Management-Systeme gibt es?

Es gibt mehrere hundert Content-Management-Systeme, kostenlose und kostenpflichtige. Am meisten verbreitet sind die kostenlosen Open Source Systeme. Was Open Source bedeutet, erkläre ich später näher.

Was Sie zunächst wissen müssen, diese Open Source CMS werden von einer Entwicklergemeinschaft ständig weiterentwickelt. Je nach CMS sind diese Entwicklergruppen auch relativ groß und entsprechend schnell werden Sicherheitslücken oder andere Schwachstellen beseitigt.

Durch die große Beliebtheit der Systeme gibt es auch entsprechend viele Erweiterungen, Plugins und Templates. Kostenpflichtige Systeme werden oft von speziellen Anbietern programmiert. Was mit einer gewissen Abhängigkeit verbunden ist. Da bei speziellen Anforderungen nur mit diesem Anbieter eine Lösung realisiert werden kann.

Was sind die beliebtesten Content-Management-Systeme? Was sind die beliebtesten Content-Management-Systeme?

Content-Management-Systeme

Verteilung der beliebtesten Content-Management-Systeme

WordPress ca. 18 Millionen
Adobe Dreamweaver ca. 2,7 Millionen
Joomla! ca. 2,5 Millionen
Drupal ca. 772 Tausend
TYPO3 ca. 425 Tausend
(Quelle 1&1.de Stand 07.09.2017)

Schaut man sich die Verteilung an, so überrascht es doch sehr. Das WordPress einen großen Anteil bei den Content-Management-Systemen hat, ist ja vielen bekannt. Aber das dann doch so viel mehr Webseiten mit dem beliebten CMS laufen, der Wahnsinn. Schauen wir uns doch einmal die beliebtesten Content-Management-Systeme im Detail an.Schaut man sich die Verteilung an, so überrascht es doch sehr. Das WordPress einen großen Anteil bei den Content-Management-Systemen hat, ist ja vielen bekannt. Aber das dann doch so viel mehr Webseiten mit dem beliebten CMS laufen, der Wahnsinn. Schauen wir uns doch einmal die beliebtesten Content-Management-Systeme im Detail an.

 

WordPress

WordPress wurde 2003 von Matthew Mullenweg und Mike Little entwickelt. Es basierte auf das zuvor eingestellte Webblog-System b2/cafelog von Michel Valdrighi. Am 03. Januar 2004 erschien die erste stabile WordPress-Version. Später trat auch Michel Valdrighi wieder der Entwicklergruppe um WordPress bei und der Funktionsumfang wurde ständig erweitert.

Eine der bedeutendsten Verbesserung wurde mit der Version 1.5 eingeführt. Das Verwalten von statischen Seiten außerhalb der normalen Weblogchronologie. Damit war die Grundlage für ein einfaches Content-Management-System geschaffen.

Im Jahr 2007 gewann WordPress den Open Source CMS Award für das „Best Open Source Social Networking Content Management System“. In der Kategorie „Overall Best Open Source CMS“ im Jahr 2009 ebenfalls.
Funktionen

  • Erstellen und Verwalten von Blog-Artikeln
  • Kategorisierung der Artikel
  • Vergeben Tags für Artikel
  • Verwalten von Kommentareinträgen und Links
  • Erstellen von statischen Seiten
  • Frontend-Bearbeitung
  • Redaktionssystem mit fünf Benutzerrollen (Administrator, Redakteur, Autor, Mitarbeiter, Leser)
  • Mediengalerie mit Upload-Funktion
  • TinyMCE Texteditor zum Schreiben der Artikel

 

Erweiterung der Funktionen

Die Standard-Funktionen von WordPress können mit Plug-ins erweitert werden. Es sind alleine im Plug-in-Browser innerhalb von WordPress mehr als 5000 verschiedene frei verfügbar. Zusätzlich gibt es noch einmal unzählige Plug-ins, die über die Entwickler-Seiten bezogen werden können.

Theme (Design der Webseite)Mit der Theme-Technik von WordPress wird das Design vom Programmkern klar getrennt. Dadurch können individuelle Designs einfacher bereitgestellt werden.  MehrsprachigkeitIn WordPress werden mehrsprachige Webseiten nicht nativ unterstützt.  Es ist aber alternativ möglich, die MultiSite-Funktion zu nutzen und damit für jede Sprache ein eigenes Blog zu erstellen.

Verwendung

Die einfache Bedienung und die vielen Erweiterungen machen WordPress zu einer der beliebtesten Plattformen für Internetmarketig.
Ob Landingpages, Salespages, Produktseiten oder ganze Systeme, wie Salesfunnel. Viele dieser existierenden Seiten sind heute auf Basis von WordPress umgesetzt.

 

Dreamweaver

Dreamweaver ist ein Programm aus dem Hause Adobe. Adobe ist unter anderem bekannt für Photoshop und dem PDF Reader.
In dieser Liste ist Dreamweaver mit aufgeführt, da sich damit ebenfalls laut Devinition die Inhalte einer Webseite verwalten lassen. Dreamweaver ist aber einer Software, die Kenntnisse in HTML und CSS voraussetzen.

Jedoch möchte ich Ihnen in diesem Artikel Web-Content-Management-Systeme vorstellen, mit denen Sie selber die Inhalte ändern können. Daher werde ich nicht weiter darauf eingehen.

 

Joomla!

Joomla ist wie WordPress auch aus einem Vorläufer entstanden. Dieser Vorläufer hieß Mambo. Mambo wurde 2001 von der australischen Firma Miro entwickelt. Ein Jahr später spaltete die Firma Mambo in eine kostenpflichtige Version (Mambo CMS) und eine kostenlose Version (Mambo Open Source, kurz MOS).

Im Herbst 2005 wurde eine Stiftung zum Erhalt der Open-Source-Version gegründet. Dabei wurde aber das Entwicklerteam nicht mit einbezogen. Daher entschloss sich eine Gruppe der Mambo-Entwickler im Jahr 2005 eigene Wege zu gehen. Sie nahmen den Code mit und bauten darauf ihr eigenes Content-Management-System auf.

Am 17.09.2005 wurde dann Jommla! 1.0 veröffentlicht. Der Name „Joomla“ kommt vom Suaheli-Wort Jumla und heißt „alle zusammen“. Was dem Gedanken der Community Rechnung tragen soll.  Der Verein OSM (Open Source Matters) aus den Vereinigten Staaten ist Träger des Joomla!-Projektes. Joomla! gehörte bereits zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung zu den populärsten Content-Management-Systemen.

Die Grundinstallation von Joomla deckt den Bedarf eines kleinen bis mittelständigen Unternehmens ab. Über die Erweiterungstypen Komponenten, Module, Plugins, Templates und Sprachen lässt sich das Content-Management-System um nahezu jede gewünschte Funktion ergänzen.

Die Erweiterungen können über ein offizielles Erweiterungsverzeichnis bezogen werden. Im Joomla! Extension Directory (JED) stehen zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen zum Download bereit.

Funktionen

  • Verwaltung von Texten und Bildern
  • erstellen von Beiträgen und Kategorien
  • Hierarchische Kategorien
  • Verschlagwortung der Kategorien
  • verschiedene Module zur Inhaltsdarstellung
  • Frontend-Bearbeitung
  • individuelle Einstellungen für verschiedene Nutzer möglich
  • TinyMCE Texteditor zum Schreiben der Artikel
  • Mehrsprachigkeit

Die verschiedenen Erweiterungstypen in Joomla werden abhängig von ihrer Ausgabe zugeordnet.

Komponenten in Joomla

Komponenten sind innerhalb einer Joomla!-Installation vollwertige Anwendungen. Sie stellen spezifische und zum Teil sehr komplexe Funktionen bereit. Joomla-Komponenten bringen eine eigene Administrationsoberfläche mit, die im Backend integriert ist. Mit so gut wie allen Komponenten lassen sich Inhalte erstellen, verwalten und ausgeben.

Das erfolgt dann in der Regel im Haupt-Ausgabebereich der Webseite. Komponenten können zum Beispiel Shop-Lösungen oder ein Ticket-System sein.

Module in Joomla

Die Module in Joomla sind flexible Erweiterungen. Sie sind meist in Form von Boxen um eine Komponente angeordnet. Ein bekanntes Beispiel dafür ist das Login-Modul. Module können in Abhängigkeit von der jeweiligen Seite ein- oder ausgeblendet werden. Darüber hinaus können sie mit Komponenten verbunden sein und deren Inhalte anzeigen. Die Verwaltung der Module erfolgt im Backend über den Modul Manager.

Plugins in Joomla
Mit den Plugins ist es möglich, die Funktionen eines Templates, einer Komponente oder eines Moduls nochmals zu erweitern. Beispielsweise könnte ein Plugin Formular innerhalb einer Komponente oder eines Moduls aufrufen.

Templates in Joomla 

Mit den Templates in Joomla steuern Sie das Aussehen der Webseite. Also in erster Linie das Forntend. Sie können ein Template der ganzen Webseite zuweisen oder nur für einen Webseitenbereich. So kann z. B, jeder Menüpunkt ein eigenes Layout verwenden.

Verwendung

Joomla gibt es mehr als 10 Jahren und nach WordPress ist es auch eines der beliebtesten Content-Management-Systeme. Daher findet es eine breite Anwendung für Firmen-Webseiten, Portale, Intranets, Online-Magazine und Nachrichtenseiten.

 

Drupal

Um mit seinen Kommilitonen zu kommunizieren entwickelte der Student Dries Buytaert an der Universität von Antwerpen im Jahr 2000 eine eigene Webseite. Damit konnten sie einfache Textnachrichten auf der Webseite hinterlassen. Auch nach dem Studium wollten die ehemaligen Kommilitonen über diese Seite in Kontakt bleiben.

Dries wollte dazu die Domain dorp.org oder dorpje.org (niederländisch „Dorf“) registrieren. Da er sich aber vertippte, sicherte er sich stattdessen die Domain drop.org (englisch „Tropfen“). Daraus entstand letztendlich der der Name Drupal.

Die einst einfache Webseite wurde stetig weiterentwickelt. Seit 2001 ist Drupal als Open Source verfügbar. Inzwischen wird Drupal für Millionen von Webseiten der unterschiedlichsten Art eingesetzt.

Drupal besteht ebenfalls aus einem Core (dt. Kern) mit Grundfunktionalitäten, die über Module erweitert werden können. Als Content-Management-System unterscheidet sich Drupal von anderen CMS durch die grundsätzlichen Ansätze einer Social Software. Was den Aufbau von Communitys unterstützt.

Funktionen

  • Verwaltung von Texten und Bildern
  • erstellen von Beiträgen und Kategorien
  • Hierarchische Kategorien
  • Verschlagwortung der Kategorien
  • Frontend-Bearbeitung
  • individuelle Einstellungen für verschiedene Nutzer möglich
  • Multisite-Fähigkeit
  • Mehrsprachigkeit

 

Verwendung

Durch den modularen Aufbau ist auch Drupal vielseitig Verwendbar. Von One Pager bis hin zu Online-Communitys mit tausenden Mitgliedern. Es werden mehr als 36.500 Module auf drupal.org verwaltet, mit denen der Funktionsumfang erweitert werden kann.

 

TYPO3

Der Vater von TYPO3 ist Kasper Skårhøj (geb. 1975 in Dänemark). Durch einen Tippfehler (engl. „typing error“, kurz „typo“) verlor er bei der Entwicklung des Content-Management-System einen Teil seiner Arbeit. Die Zahl „3“ kam hinzu, nachdem die dritte Version dann den Erfolg brachte.

Die erste veröffentlichte Version 3.0 erschien 2001. Seit dem ging die Entwicklung ständig weiter. Die Version 5.0 wurde über mehrere Jahre parallel zur Version 4.x komplett neu konzipiert. Es zeigte sich aber, dass sich TYPO3 5.0 vom Funktionsumfang und den Einsatzgebieten nicht als Nachfolger eignet. Daher wurde im März 2012 beschlossen, dieser Entwicklung einen anderen Namen zu geben. Offiziell wurde daraus „TYPO3 Neos“. Seit 2015 Neos unabhängig von der TYPO3 Association weiterentwickelt.

TYPO3 bringt bereits viele Grundfunktionen für eine gute Webseite mit. Das sind unter anderem ein Rollen- und Rechtesystem (Benutzerverwaltung), zeitliche Steuerung zum Ein- und Ausblenden von Inhalten, eine Suchfunktion, suchmaschinenfreundliche URLs und die Mehrsprachigkeit sowohl für das Backend als auch das Frontend.

Wie bei dem Content-Management-System WordPress, können über verschiedene Zusatzmodule (Erweiterungen) auch in TYPO3 viele Funktionen für Ihre Webseite nachgerüstet werden. Größtenteils liegen die Erweiterungen für TYPO3 im TER (TYPO3 Extension Repository). Ein zentraler Server, von dem die Erweiterungen kostenlos heruntergeladen werden können. Diese TYPO3-Erweiterungen werden entweder TER Extensions oder Local Extensions genannt. Erweiterungen werden in TYPO3 über den im Backend befindlichen Extension-Manager installiert.

TypoScript

In erster Linie wird die Ausgabe von Inhalten in TYPO3 über die eigene Metasprache TypoScript gesteuert. Damit unterscheidet sich TYPO3 von den anderen Content-Management-Systemen. Das werden Sie bei der Pflege Ihrer Webseite nicht unbedingt bemerken. Dennoch sollte man das auch als Anwender einmal gehört haben.

Funktionen

  • Verwaltung von Texten und Bildern
  • erstellen von Beiträgen und Kategorien
  • Hierarchie Seitenordnung über Baumstruktur
  • Frontend-Bearbeitung
  • individuelle Einstellungen für verschiedene Nutzer möglich
  • Multisite-Fähigkeit
  • Mehrsprachigkeit


Verwendung

Große Webseiten wie die des Landes Sachsen-Anhalt, der Technischen Universität Berlin oder der Hochschule Fulda sind mit TYPO3 umgesetzt. Gegenüber WordPress, womit jeder in der Regel schnell eigene Seiten aufsetzen kann, ist TYPO3 kein einfaches System. Man lädt es sich nicht mal eben schnell herunter und erstellt eine eigene Webseite. TYPO3 ist ein sehr vielseitiges und leistungsfähiges Content-Management-System. Das hat aber auch seinen Preis. Soll das System individuell eingerichtet werden, dann ist das eher eine Sache für einen Profi.

Zertifizierung

Diesen Profi erkennen Sie an der Zertifizierung „Certified TYPO3 Integrator“ oder höher. Seit 2008 haben Dienstleister und Entwickler die Möglichkeit, sich offiziell zertifizieren zu lassen.

 

Welche Arten von Webseiten gibt es?

Wie Sie bis jetzt lesen konnten, gibt es viele Möglichkeiten eine Webseite erstellen zu lassen. Aber welche Webseite kommt für Sie in Frage? Schließlich gibt es verschiedene Arten einer Webseite. Welche Sie brauchen, bestimmt der Zweck. Das Ziel, welches die Webseite erfüllen soll.

 

Webseite für Unternehmen

Eine Unternehmenswebseite ist für Ihr Unternehmen die Adresse im Internet. Sie sollte Ihre Unternehmung bestmöglich präsentieren. Sicher sollten Ihre Kunden auf Anhieb erfahren können, welchen Nutzen sie von Ihren Produkten oder Dienstleistungen haben.

Das ist aber noch nicht alles. Denn die Besucher Ihrer Webseite wollen oft auch mehr erfahren. Wer ist es, der mit dieser Webseite im Internet vertreten ist? Wer steckt hinter den angebotenen Leistungen? Welche Persönlichkeiten? Nur selten sind sie mit Ihrer Webseite der Einzige. Wettbewerber tummeln sich ebenso im Internet. Sind die Leistungen zunächst vergleichbar, entscheidet die Art und Weise der Webseite, wer von den Kunden kontaktiert wird.

Jetzt werden Sie vielleicht sagen, es gibt sich Facebook, YouTube und andere Social-Media-Kanäle. Wozu brauche ich da noch eine eigene Webseite?! Unter den Experten im Onlinemarketing herrscht Einigkeit. Sie sagen: „Baue niemals ein Haus auf gemietetem Grund.“ Wer würde das im wahren Leben auch tun? Sind viel Zeit und Geld in den Bau des Hauses geflossen, kann der Besitzer des Grundstücks kündigen und alle Mühen waren vergebens.

Genauso verhält es sich mit anderen Kanälen und Interessenten. Wird z. B. Ihre Facebook-Seite aus irgend einem Grund gesperrt, dann sind Ihre Inhalte und potentielle Kunden weg. Daher kommt die eigene Webseite immer an erster Stelle.  Und erst danach die anderen Kanäle.

 

Webseite als Blog, Content Webseite oder Magazin Webseite

Diese Art der Webseite hat ein großes Ziel. Die Vermittlung von Informationen. Sie können diese Webseite eigenständig betreiben. Also mit einer eigenen Internetadresse. Oder als Teil Ihrer Unternehmenswebseite. Blog-Webseiten können verschiedene Ziele verfolgen. Man spricht von einem Corporate Blog, wenn sich die Inhalte um Ihr Unternehmen drehen. Zum Beispiel um Kunden und potenziellen Mitarbeitern Einblicke zu geben. Wie wird bei Ihnen gearbeitet? Wer sind die Menschen, die Sie beschäftigen? Was sind die Geschichten dahinter?

Ihr Unternehmen kann über eine Blog-Webseite aber auch einen besonderen Mehrwert bieten. Als Experte auf Ihrem Gebiet verfügen Sie über besonderes Fach- und Hintergrundwissen. Wenn Sie dieses Wissen in Form einer Blog-Webseite mit Ihren Kunden teilen, dann generieren Sie damit einen natürlichen Magneten. Ihre Zielgruppe kommt zu Ihnen, um sich zu verschieden Themen Ihrer Branche zu informieren. Eine kontinuierlich betriebene Blog-Webseite zu zielgruppenrelevanten Themen ist auch bei Google gern gesehen. Ihre Webseite wird besser eingestuft und wird weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt.

Verkaufs-Webseite

Das kann eine E-Commerce- oder Shop-Webseite sein. Es ist aber auch möglich, eine Webseite für nur ein einziges Produkt oder eine Dienstleistung erstellen zu lassen. Mit einer Internetadresse, die den Namen des Produktes oder der speziellen Dienstleistung trägt, können Sie einen entsprechenden Fokus setzten.

Als so genannte One-Page-Webseite wird der Benutzer nicht in Versuchung geführt, vom Kauf abgelenkt zu werden. Denn es gibt nur diese eine Seite. Alles dreht um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung. Entweder Ihr Kunde verlässt Ihre Webseite wieder oder er kauft.

 

Webseite zur Lead-Generierung

Das Wort „Lead“ aus dem Englischen heißt zwar führen oder anführen. Im Marketing ist damit aber etwas anderes gemeint. Hier ist ein Lead ein potenzieller Interessent. Jemand, der sich für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessiert.

Damit man an diese potenziellen Kunden herankommt, kann man spezielle Webseiten erstellen lassen. Der Aufbau einer solchen Webseite gleicht der Verkaufs-Webseite. Nur das nichts verkauft wird. Es wird stattdessen ein für die Zielgruppe interessanter Download angeboten. Etwas, was Ihren potenziellen Kunden weiterhilft. Ein Problem löst. Damit der Download funktioniert, trägt der Interessent seine E-Mail-Adresse ein.

Das hat mehrere Vorteile. Wer sich Ihre Problemlösung herunterlädt, gehört auch zu Ihrer Zielgruppe und Sie bekommen die entsprechende E-Mail-Adresse dazu. Für die E-Mail-Adresse wird dem Interessenten bei seinem Problem geholfen. Somit haben alle etwas davon.

 

Weitere Arten einer Webseite

Die bis hierhin vorgestellten Webseiten sind selbstverständlich noch lange nicht alle. Foren oder Portal sind ebenfalls Webseiten. Die mit sehr viel Arbeit und Zeit auch Leads locken können. Doch steht der Aufwand, diese Webseiten zu betreiben, in keinem Verhältnis. Doch wenn man sich auf die oben aufgeführten Webseiten konzentriert, dann benötigt man auch vorerst keine weitere.

 

Fazit

In diesem Blog-Beitrag konnte ich Ihnen hoffentlich einen Einblick über das Thema Webseite geben. Ich konnte Ihnen schon einiges zusammentragen. Dennoch sind ließe sich der Artikel noch ganz bestimmt erweitern. Mir war es jedoch wichtig, dass die für Sie relevanten Informationen enthalten sind. Die Informationen, die Sie für Ihre Webseite oder Ihrer neuen Webseite berücksichtigen können.  Wenn Sie mehr über Printmedien, Visitenkarten oder ganzen Geschäftsausstattungen wissen wollen, dann melden Sie sich doch einfach bei mir oder schreiben es in die Kommentare. Ich freue mich auf Ihren Kontakt.

Viele Grüße

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Vielen Dank! Die Eintragung war erfolgreich.